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Freundeskreisausflug

Am Samstag, den 27. Oktober 2018, trafen sich die Mitglieder des Freundeskreises der Räuber und die 18 mitreisenden Räuber mit ihren Partnerinnen, noch etwas müde, aber gut gelaunt, in Gummersbach. Bei kühlem Wetter ging die Reise dann um 6:30 Uhr mit ca.100 Personen in 2 Bussen los. Zielrichtung war zunächst der Flughafen Frankfurt a. Main. 

Da die Reisegesellschaft am frühen Morgen hungrig war, wurde nach gut 1 ½ Std. Fahrt zunächst der Rastplatz – Wetterau, angefahren. Fleißige Hände hatten leckere Brote und Kaffee vorbereitet. Dann ging es weiter Richtung Frankfurt. Im Flughafenbereich angekommen standen 2 Busse des Flughafens für die große 2-stündige XXL Flughafen - Rundfahrt, bereit. 

Beim Gang durch die Sicherheitskontrollen kam dann tatsächlich so etwas wie Urlaubsfeeling auf. Diese Kontrollen waren so intensiv, dass man dachte, wir könnten jetzt auch direkt in den Flieger Richtung New York oder in Richtung Südsee einsteigen und losfliegen. Nachdem die aufwendigen Sicherheitsüberprüfungen überstanden waren, ging es mit beiden Bussen zur Fahrt über das 25 Quadratkilometer große Flughafen-Gelände. Die Führer waren mit hohem Fachwissen und Humor ausgestattet. Diese verkündeten jeweils auf kurzweilige Weise, ihr Wissen.

Die Reise führte uns dann u.a. am Feuerwehr Trainingszentrum und an 2 Feuerwachen, vorbei. Ständig sahen wir startendende und  landende Flugzeuge und wurden genau informiert, um welchen Typ es sich handelte, wie viele Passagiere in die Maschine passten und woher oder wohin die Maschine kam oder flog. Staunend erfuhren wir, dass täglich ca. 1.300 Flugzeuge  starten und landen. 

Wir kamen an riesigen Treibstofflagern vorbei, an tankenden Flugzeugen, ein – und aussteigenden Passagieren und an vielen Hangars. An der riesigen Baustelle des neuen Terminals 3 wurde ein kurzer Stopp gemacht, und wir bekamen eine Ahnung, welche Dimensionen so ein Großflughafen mit seinen mehr als 64 Millionen Passagieren pro Jahr und seinen 81000 Beschäftigten hat.  Er ist derzeit der viertgrößte Flughafen Europas. Am Ende der Tour war allen klar, dass wir wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisberges gesehen haben. Die Besichtigungsfahrt war auf jeden Fall sehr interessant und  kurzweilig.

Nun ging es gut gelaunt zurück in unsere Busse und die Fahrt ging in Richtung Idstein. Dort angekommen hatten alle ca. 1 Stunde Zeit zur freien Verfügung u.a. auch um sich zu stärken. Die Stadt Idstein hat ca. 28.000 Einwohner und ist im Stadtkern durch seine historischen Fachwerkbauten mehr als beeindruckend. Die Sänger trafen sich dann trafen um 14.00 Uhr in der Unionskirche im Zentrum zum kurzen Ansingen. Die Mitglieder des Freundeskreises und die Frauen der Räuber nahmen in der Zwischenzeit die Gelegenheit wahr, an einer Stadtführung teilzunehmen. Nach der Stadtführung trafen sich die Sänger und die Teilnehmer der Stadtführung in der Unionskirche. Es handelt sich um eine evangelische Kirche, die ihren Namen nach der 1817 in Idstein verhandelten und beschlossenen Union zwischen den Lutheranern und den Reformierten, erhielt. Sie wurde im Laufe von Jahrhunderten vom romanischen Gründungsbau zu einer gotischen Kirche verändert. Im 17.Jahrhundet erhielt sie 38 Wand – und Deckengemälde mit Szenen aus dem neuen Testament. Diese wurden von der sogenannten Rubensschule gestaltet, d.h. auf jedem der Bilder ist eine Person zu sehen, die auch auf Original – Rubensbildern zu sehen ist. 

Um ca. 16.00 Uhr begann der das kleine Kirchenkonzert unseres Chores. Unser Vorsitzender und Vizechorleiter Jürgen dirigierte den Chor hervorragend und die Resonanz der großen Kirche war ein Erlebnis. Es war ein gelungenes a cappella–Konzert, bei dem alle Liedvorträge, zur Freude der mitgereisten Räuberfamilie, bestens vorgetragen wurden. Ein großer Schluss - Applaus beendete das Konzert. Unter anderen trugen die Sänger folgende Lieder vor: Popule meus ; Abendruhe v. Mozart ; Harre meiner Seele v. Gus Anton;  heilig, heilig v. Schubert; Dir Herr, singen wir v. Koester u.a. Zufrieden stieg die Reisegesellschaft dann in die Busse um nach Limburg zu fahren. Der Dom war das Ziel. Dort wollten die Räuber auch eine chorische Visitenkarte hinterlassen.

Der Limburger Dom, nach seinem Schutzpatron St. Georg  auch Georgsdom genannt, ist die Kathedralkirche des Bistums Limburg und thront oberhalb der Altstadt neben der Burg Limburg. Die hohe Lage auf dem Kalkfelsen oberhalb der Lahn sorgt dafür, dass der Dom weithin sichtbar ist. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika und hat sieben Türme, mehr als jede andere Kirche in Deutschland. Angekommen in Limburg, beeilten wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, die steilen Altstadt - Straßen zum Dom hinauf zu erklimmen. 

Gegen 18 Uhr hatten wir es geschafft und die Sänger versammelten sich vor dem Altar. Jürgen Trautner als unser heutiger Chorleiter, dirigierte die beiden Lieder: „O Herr, gib Frieden“   und „Sanctus“  von  Silcher , a cappella. Der Chor begeisterte die Zuhörer mit beiden Werken. Danach gingen alle über den Kirchplatz um noch einen Blick auf das teure Bauwerk von Bischof Tebartz van Elst zu bestaunen (2008 bis 2014).

Mit hungrigem Magen ging es dann zum Gasthof „Zum Schlößje“. Dort hatte man bereits alles perfekt vorbereitet und wir wurden in kurzer Zeit hervorragend bedient. Alle waren mit verschieden Speisen und einem leckeren Tropfen bestens zufrieden. Bevor die Räuber dann ihre Noten für einen abschließenden Liedvortrag zur Hand nahmen, ergriff der Räuber-Vorsitzende Jürgen Trautner das Wort und sprach Gruß – und Dankesworte in Richtung des Freundeskreises aus. Besonders bedankte er sich beim Vorsitzenden des Freundeskreises, Helmut Steickmann und bei Hans-Herbert Kraus für die Organisation der Reise und für ihre Mühen. Der Vorsitzende informierte auch über die derzeitige Situation des Chores und der anstehenden Veränderungen.

Gegen 20.30 Uhr verließen wir gut gesättigt und zufrieden die Gaststätte und fuhren mit den Bussen wieder gen Gummersbach.

Alle waren sehr zufrieden und die Frage tauchte auf, wann machen wir die nächste Fahrt  !!!