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Italienische Opernnacht bot ein grandioses Musikerlebnis

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

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(uh/12.03.2018-15:29) [Bilder: Martin Hütt.]

Gummersbach - Die schönsten Arien und Duette aus italienischen Opern erlebten die Besucher des Stadttheaters Gummersbach am gestrigen Sonntag.

Von Ursula Hütt

Die Frankfurter Sinfoniker unter der Leitung von Prof. Helge Dorsch, fünf Opern-Solisten, dazu der Quartettverein „Die Räuber“ und die Gus-Anton-Kammerchorgemeinschaft aus Remscheid überzeugten vom ersten Moment an: Die Besucher der „Italienischen Opernacht“, die gestern im Theater der Stadt Gummersbach stattfand, erlebten berühmte Arien und Duette aus italienischen Opern. Als Gastdirigent feierte Gus Anton dabei fast ein Heimspiel. Durch den Abend führte Rainer Zagovec als Moderator. Er hatte zu jedem Musikstück eine kurzweilige Erklärung oder lustige Episode parat, die im Publikum für Heiterkeit sorgte.

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[Gastdirigent Gus Anton.]

Schon die Ouvertüre aus „La gazza ladra“ (Die diebische Elster) von Giacomo Rossini ließ die Besucher innehalten. Im weiteren Verlauf des Konzerts bot das Orchester den Sängern Sonora Vaice (Sopran), Kayo Hashimoto (Mezzo), Mikhail Agafonov (Tenor), Walter Donati (Bariton) und Lothar Fritsch (Bass) eine verlässliche instrumentale Basis, auf der diese ihre italienisch gesungenen Arien stimmgewaltig und gefühlvoll präsentieren konnten. Die Sänger schafften es an diesem Abend, einen Bogen von Rossini, Bellini und Verdi bis zu Leoncavallo, Puccini und Mascagni zu schlagen.

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[Die Frankfurter Sinfoniker unter der Leitung von Prof. Helge Dorsch.]

Besonders „La donna é mobile“ (O wie so trügerisch sind Weiberherzen) aus dem dritten Akt von Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ begeisterte das Gummersbacher Publikum. Im zweiten Teil des Konzerts dirigierten Gus Anton und Prof. Helge Dorsch abwechselnd. Mit dem Lied „Va, pensiero, sull´ali dorate“ (auch als Gefangenenchor bekannt) aus dem dritten Akt der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi endete das zweieinhalbstündige Konzert. Beifall nach jedem Lied und ganz besonders zum Ende der Italienischen Opernnacht war der Dank des Publikums für ein grandioses Konzerterlebnis.