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Mit Sangesfreude die Weihnachtszeit gefeiert

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

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(uh/18.12.2017-13:52) [Bilder: Martin Hütt.]

Gummersbach - Das Weihnachtskonzert des Quartettvereins „Die Räuber“ und des Frauenchores „Pro Musica“, beide unter der Leitung von Gus Anton, bestach durch ein hohes musikalisches Niveau.

Von Ursula Hütt

Welches hohe Ansehen der Quartettverein „Die Räber“ in der Region besitzt, zeigte sich auch bei dessen Weihnachtskonzert am gestrigen Sonntag wieder: In der Kirche St. Michael in Lantenbach war kaum ein Platz mehr frei. Auch in diesem Jahr zog das Programm die Zuhörer vom ersten Lied an in seinen Bann. Zur Eröffnung hörten sie „Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten“ von Johann Sebastian Bach und „Die Tore der Welt“ von Gus Anton. „Die Räuber“, an diesem Nachmittag mit 24 Sängern vollzählig erschienen, begeisterten mit Sangesfreude in der Vorweihnachtszeit.

RTEmagicC 17-12-2017advent1.jpg[Chorleiter Gut Anton.]

Einen schönen Kontrast dazu boten die hellen Stimmen des Frauenchores „Pro Musica“, als die Sängerinnen die Lieder „Bethlehem“, „Transeamus usque Bethlehem“ und „Die Glocke ruft“ anstimmten. Auf dem Programm standen weiterhin überwiegend traditionelle Weihnachtslieder, wie „Leise rieselt der Schnee“, „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, „Ave Maria“ und „Bajuschki, baju“.

Die Harfenistin Sonja Jahn begeisterte mit ihrem Solo auf dem „königlichen Instrument“ mit virtuosem Fingerspiel. An diesem Nachmittag hörten die Besucher „Arioso“ von Johann Sebastian Bach und „Serenade“ (Fantasie über eine Melodie von Franz Schubert) von Felix Godefroid. Jahn stammt aus Bratislava, der heutigen Hauptstadt der Slowakei. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie am Klavier. Sie wechselte dann jedoch recht bald zur Harfe. Jahn ist Preisträgerin bei mehreren Musikwettbewerben. Musikalisch begleitet wurden die Sänger an diesem Nachmittag durch Mariko Ashikawa am Klavier. Die Pianistin stammt aus Japan und studierte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Sie ist derzeit Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in Köln.

Zum Ende des Weihnachtskonzerts sangen beide Chöre gemeinsam mit den Besuchern die drei Strophen des Liedes „O du fröhliche“. Die Zuhörer bedankten sich mit minutenlangem Beifall für das stimmungsvolle Weihnachtskonzert.