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Frühjahrskonzert mit musikalischer Reise

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

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(uh/19.11.2017-16:24) [Bilder: Martin Hütt.]

Gummersbach - Der Quartettverein „Die Räuber“, unter der Leitung von Gus Anton, hatte am Samstag zu seinem diesjährigen Herbstkonzert im Stadttheater eingeladen.

Von Ursula Hütt

Zu Beginn des gestrigen Herbstkonzerts im Stadttheater sangen „Die Räuber“ das Lied „Von guten Mächten treu und still umgeben“, unter der Leitung von Gus Anton, im Gedenken an den Sänger und Mitbegründer des Quartettvereins Rudolf Cramer, der im Juli dieses Jahres verstorben ist.

rtemagicc 18-11-2017raeuber1[Chorleiter Gut Anton.]

Die Konzertbesucher hörten zunächst „Still wie die Nacht“ von Carl Bohm und das „Agnus Dei“ von Georges Bizet. Als Gast des diesjährigen Herbstkonzerts unterstützte der Solist Kai Uwe Schöler (Bass) die Sänger. Stimmgewaltig sang er die Lieder des Komponisten Franz Schubert „Im Abendrot“, „Der Lindenbaum“ und „Das Wirtshaus“. Auch mit „Abendglocken“ von Franz Abt, „Letzter Frühling“ von Edvard Grieg und „Winternächte“ von Gus Anton begeisterte er die Konzertbesucher. Kai Uwe Schöler arbeitet neben seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit als Opern- und Konzertsänger auch als Stimmbildner und Chorleiter.

„Die Räuber“, die mit 27 Sängern an diesem Abend stark vertreten waren, wurden musikalisch begleitet von Sigrid Althoff am Klavier. Mit Werken von G. Giordano, R. Leoncavallo, R. Schumann und Franz Abt endete der erste Teil des Konzerts. Nach der kurzweiligen Pause wurde der Chor neben Sigrid Althoff am Klavier von Bruno Brandl (Violoncello), Dietmar Wehr (Kontrabass) und Jochen Clüsserath (Schlagwerk) begleitet. Zu Beginn des zweiten Teils sangen die Räuber „Gloria“ und „Chor der Jünger“ aus: „Das Liebesmahl der Apostel“. Fast alle Musikstücke waren durch Gus Anton bearbeitet.

In Anbetracht der aktuellen Situation war es wohl das letzte Herbstkonzert, das der Quartettverein im Stadttheater veranstaltete. Wo demnächst Konzerte stattfinden werden, ist im Augenblick völlig unklar, wenn nicht doch noch kurzfristig eine tragbare Lösung für das Stadttheater gefunden wird. Zum Ende des Konzerts bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus. Eine Zugabe war natürlich Ehrensache für die Sänger.