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Frühjahrskonzert mit musikalischer Reise

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

(uh/07.05.2017-14:23) [Bilder: Martin Hütt.]

Gummersbach – Quartettverein „Die Räuber“ bot den Besuchern im Stadttheater musikalische Leckerbissen aus verschiedenen Nationen.

Von Ursula Hütt

„Von fremden Ländern und Liedern“ war das Motto des Frühjahrskonzerts, das der Quartettverein „Die Räuber“ unter der Leitung von Gus Anton im Stadttheater Gummersbach gab. Begleitet wurden die Sänger von Sigrid Althoff am Klavier. Bei der fast zweistündigen musikalischen Reise demonstrierten die Sänger einmal mehr eindrucksvoll, dass sie ein Klangkörper der Extraklasse sind.

Dragan Ribic am Akkordeon[Dragan Ribic am Akkordeon.]

Zu Beginn des Konzerts stand Deutschland auf dem Programm. Die Besucher hörten zum Auftakt „Sei gegrüßt, Muss I denn zum Städele hinaus“, Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Ich ging einmal spazieren“. Alle Lieder des ersten Blocks waren bearbeitet von Gus Anton. Die musikalische Reise ging weiter nach Frankreich mit den Liedern „Sur le pont“ und „Vive la compagnie“. Weiter ging es nach Griechenland. „Zorba´s Dance“ von Mikis Theodorakis, unvergessen der Film „Alexis Sorbas“, in dem Anthony Quinn die Hauptrolle spielte und leidenschaftlich Sirtaki tanzte.

Beeindruckend war das Solo des jungen Akkordeonisten Dragan Ribic, der sein Instrument hingebungsvoll spielte. Die musikalische Reise ging weiter nach Russland. Der Chor sang „Lied der Taiga“, „Suliko“ und „Schwarze Augen“. Nach der Pause brillierten „Die Räuber“ mit Liedern aus England/Schottland und der Schweiz, Italien sowie Spanien. „La Montanara“- „Das Lied der Berge“ aus dem Jahr 1927 hat inzwischen volksliedhaften Charakter.

Die 26 Sänger waren zu diesem Konzert besonders elegant erschienen. Weißes Jackett und rote Fliege, dazu das rote Kleid der Pianistin Sigrid Althoff, waren perfekt aufeinander abgestimmt. WDR-Moderator Dominik Freiberger führte an diesem Abend amüsant und pointiert durch das Programm. Nach jedem Musikblock und natürlich zum Ende des Konzerts bedankten sich zu Konzertbesucher im gut besuchten Theater mit begeistertem Applaus. Als Zugabe sangen „Die Räuber“ das Lied „Und in der Heimat, da ist es doch am Schönsten“. Gus Anton erlaubte sich zum Ende des Konzerts einen kleinen Gag. Er warf, zur Überraschung aller, seinen Blumenstrauß in das Publikum, den eine Besucherin in der zweiten Reihe etwas verdutzt auffing.