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Herbstkonzert stimmgewaltig und harmonisch

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

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(uh/13.11.2016-17:58) / Bilder: Martin Hütt)

Gummersbach - Gegen die trübe, neblige Stimmung im November hatte der Quartettverein „Die Räuber“ das richtige Rezept bereit - Mit zwei befreundeten Chören bot man den Zuhörern am Samstag im Stadttheater Gummersbach einen bunten Melodienstrauß.

Wie schön ein reiner Männerchor klingen kann, zeigte der Quartettverein „Die Räuber“ und der Gus-Anton-Kammerchor aus Remscheid, beide Chöre unter der Leitung von Gus Anton, zu Beginn des traditionellen Herbstkonzerts. Zur Eröffnung hörten die Besucher das „Gloria“ und ein „Carmina burana – Medley“. Sigrid Althoff brillierte, fast schon wie gewohnt, am Klavier, besonders mit dem Solo des Musikstückes „Frühlingsrauschen“ von Christian Sinding und „Clair de lune“ aus der „Suite bergamasque“ von Claude Debussy.

rtemagicc 12-11-2016herbst1.jpg„DER CHOR – Vokalensemble Stefan Lex“ sang an diesem Abend erstmalig in Gummersbach. „DER CHOR“ gründete sich im Jahr 2005 unter der Leitung von Stefan Lex. Zum breitgefächerten Spektrum des Ensembles gehören bekannte Opernchöre wie der „Pilgerchor“ aus Tannhäuser, aber auch unbekannte und fast in Vergessenheit geratene Musikstücke wie zum Beispiel die „Sternennacht“ von Hermann Schulken. Flair des Ruhrgebiets brachte „DER CHOR“ mit dem Lied „Glück auf, der Steiger kommt“ in das Gummersbacher Theater, wobei dieses Lied hier vermutlich erstmalig gesungen wurde.

Die Lieder „Mitternacht“ von Anton Bruckner, „Tebe pojem“ von Dimitri Bortniansky und „Gottes ist der Orient“ wurden von den 40 Sängern einfühlsam gesungen. Besonders eindrucksvoll trugen alle drei Gruppen Richard Wagners „Pilgerchor“ vor, die berühmte Ouvertüre aus der Oper „Tannhäuser“ dirigiert von Stefan Lex.

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Nach der Pause hörten die Besucher „Erlkönig – Ballade op. 1 Nr. 3“ von Carl Loewe, „Der Feuerreiter – Ballade“ von Mathieu Neumann und „Freude, schöner Götterfunken“ von Ludwig van Beethoven, gesungen von der Chorgemeinschaft Q.V. „Die Räuber“ und dem Gus –Anton-Kammerchor. Zum Ende des zweieinhalbstündigen Konzerts sangen noch einmal alle drei Chöre zusammen. Eindrucksvoll präsentierten 85 Männerstimmen das Lied „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß, mit einem Tenor-Solo von Stefan Lex. Frenetischer Applaus und stehende Ovationen waren der Dank des Publikums im fast ausverkaufen Stadttheater.