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Russische Folklore trifft „Tiffany Ensemble“

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

Russische Folklore trifft Tiffany Ensemble [Bilder: Michael Kleinjung
Die 25 Sänger des Quartettvereins „Die Räuber“ unter Leitung von Chorleiter Gus Anton zeigten beim Frühjahrskonzert auf der mit bunten Blumen geschmückten Bühne ein breites Spektrum ihres Könnens]

(mkj/28.04.2013-14:50)
Gummersbach – Keiner der Besucher im Gummersbacher Stadttheater konnte beim Frühlingskontert des Quartettvereins „Die Räuber“ und dem „Tiffany Ensemble“ als Gast dem Zauber der wunderbaren Melodien widerstehen.

„Euch zu sehen war unser Ziel, wir hoffen, dass euch unser Spiel an diesem Abend gut gefiel,“ hieß es nach einer großartigen Flower-Zeremonie am Ende des Konzertes aus den Goldkehlen des Quartettvereins „Die Räuber“ vor gut gefülltem Gummersbacher Stadttheater am Samstagabend.

Diana Petrova[Insa Schirmer vom Tiffany Ensemble
sorgte für Schwung auf der Bühne.]

Begonnen hatte der Abend mit „Russland, deine Lieder“ in Bearbeitung von Chorleiter Gus Anton und mit Mariko Ashikawa am Klavier mit bekannten Melodien wie der „Kosakenpatrouille“ und dem Klassiker „Moskau bei Nacht“. Fehlen durfte im Laufe des Konzertes natürlich auch nicht die russische Volksweise schlechthin: bei „Kaljinka“ sang und tanzte wohl jeder Zuhörer, wenn auch nur in Gedanken, kräftig mit und schwelgte tief in Erinnerungen. Mit „Guantanamera“, „Griechischer Wein“ und Halleluja, sing ein Lied“ zeigte der Chor vielfältige Facetten seines Könnens.

Eingeladen hatten „Die Räuber“ für den Abend auch das Tiffany Ensemble, das unter der Leitung von Uwe Rössler am Klavier mit den beiden in Gummersbach bekannten Violinen Zoltan und Rosalind Oppelez, Insa Schirmer am Violoncello und Paul Ulrich am Kontrabass in wunderbarem Wechsel das abwechslungsreiche Programm mitgestalteten. Mit dem „Miss Marpel Theme“ hatte das Ensemble gleich bei ihrem ersten Lied einen schwungvollen Auftritt und erhielt dafür großen Applaus.

„Wir wünschen uns, dass das Theater hier in Gummersbach weitergeführt wird“, sagte der Vorsitzende des Chors, Klaus Müller, und hoffte auf eine lange Zukunft des Gummersbacher Theaters und damit den Fortbestand des langjährigen „Räuber – Abos“ mit seinem Frühjahrs-, Herbst- und Sylvester-Konzert.