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Musik, Kabarett und Politik boten guten Mix

oa_logoEin Artikel der Oberberg Aktuell

Musik, Kabarett und Politik boten guten Mix[Bilder: Martin Hütt]

(uh/02.01.2012-00:22)
Gummersbach – Der Quartettverein „Die Räuber“ bot seinem Publikum den traditionellen Silvester Cocktail – Bürgermeister Helmenstein blickte zurück und stellte seine Vision von Gummersbach 2031 dar.

Von Ursula Hütt

Bis auf den letzten Platz besetzt war das Theater der Stadt Gummersbach am Silvesterabend. Und es hatte sich gelohnt. Die Räuber, unter der Leitung von Gus Anton, verzauberten das Publikum durch heitere und teilweise humoristische Beiträge auf künstlerisch hohem Niveau

Musik, Kabarett und Politik boten guten MixBeeindruckend war auch das Bühnenbild – perfekt gestaltet durch den Gummersbacher Malermeister Bernhard Kyborg. Dargestellt war eine Szene des ehemaligen Stenmüllergeländes mit der „Halle 32“, die demnächst umgebaut wird zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum. Besonders beeindruckend an diesem Abend war der Sologesang von Christiane Linke und des Tenors Stefan Lex sowie die musikalische Begleitung durch Sigrid Althoff am Klavier und das Ensemble Pomp-a-dur. Stefan Lex zeigte, dass er nicht nur ein brillanter Sänger ist, sondern durchaus auch schauspielerisches Talent hat. Mit einem Sketch als Besucher eines Nachtklubs hatte er die Lacher im Publikum auf seiner Seite.

Als Nachwuchstalent der Familie Lex-Althoff begeisterte die achtjährige Tochter Alexandra mit dem Lied „Petit Papa Noel“. Für ihren Sologesang erhielt sie lang anhaltenden Applaus. Weitere musikalische Gäste des Abends waren unter anderem der Zauberer Monin und die „Eleven“ der Gesamtschule Reichshof sowie die Burgschwäne aus Denklingen.

Musik, Kabarett und Politik boten guten Mix[Im Bühnenbild schon vollendet: Die neue VfL-Halle auf dem Steinmüllergelände.]

Bürgermeister Frank Helmenstein hielt während seiner Rede zum Jahresausklang einen Rückblick auf die erreichten Ziele in der Gummersbacher Stadtentwicklung und wagte einen positiven Ausblick auf das kommende Jahr. So sei beispielsweise der geplante Bau der Multifunktionshalle auf einem guten Weg und auch das Projekt zur Errichtung des neuen Einkaufszentrums wäre entscheidend vorangekommen. Auf die Frage, wie das Steinmüllergelände in zwanzig Jahren aussehen würde, zitierte Helmenstein seinen Beigeordneten Ulrich Stücker: „Dann wird das Steinmüllergelände lebendiger Teil der Innenstadt sein, ohne trennende Barrieren zwischen den Bereichen. Auf dem Areal wird es einen Nutzungsmix geben aus Handel, Forschung, Verwaltung, Sport, Freizeit.“

Zudem erwartet er, dass zahlreiche neue Arbeitsplätze entstanden und der öffentliche Räume belebt sein werden. „Gerade die Mischung aus Ackermann und bestehender Innenstadt wird insgesamt das Zentrum nachhaltig stärken – mit dem Steinmüllergelände als elementaren Teil“, so Helmenstein.

Der Bürgermeister zitierte in seiner Rede den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy: „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ Helmenstein verwies abschließend auf die gemeinsam erarbeiteten Zukunftsperspektiven zum Wohle der Stadt, die weiterhin konsequent genutzt werden müssen.

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