Promi-Stimmen zum Chor

50 Jahre Quartettverein "Die Räuber" Gummersbach. Fünf Jahrzehnte haben die Sänger mit ihrem Gesang, ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz vielen Menschen Freude gebracht, auch bei Konzertreisen ins Ausland ihre Heimatstadt Gummersbach würdig vertreten. Ein voll besetztes Theater in Gummersbach und in anderen Veranstaltungsorten sind bei ihren Konzerten Ausdruck des Dankes der großen Zuhörerschar. Zum Jubiläum sammelten wir einige Stimmen zum "Räuber"-Chor von langjährigen Freunden und Wegbegleitern:

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Horst Köhler Auch der Bundespräsident kann sich an den "Räuber"-Stimmen erfreuen. Bürgermeister Helmenstein schenkte Köhler beim Besuch in Gummersbach "Räuber"-CDs.

Foto: Oberberg-Aktuell

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"Die gestandenen 'Räuber'-Männer sind für mich die 'Goldene Stimme Oberbergs' unter der bewährten Stabführung von Gus Anton , dem 'Karajan des Bergischen Landes'. Ihr habt Chorgeschichte geschrieben! Danke für die vielen frohen Stunden und bewegenden Momente bei unterschiedlichsten Anlässen. Bitte, noch lange weiter so…!"

Hans-Leo Kausemann (Ex-Landrat, Freundeskreismitglied und regelmäßiger Konzertbesucher)

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„Die Räuber sind in Gummersbach nicht nur ein Verein wie andere Clubs, sie sind in der Kreisstadt eine Institution und das seit jetzt 50 Jahren. Warum? Zusammen mit ihrem Dirigenten Gus Anton haben sie sich ein überdurchschnittlich hohes gesangliches Niveau erarbeitet und konnten dies über Jahrzehnte erhalten. Immer sind sie zur Stelle, wenn es darum geht, offiziellen städtischen Veranstaltungen einen künstlerischen und belebenden Rahmen zu geben. Für mich war es deshalb selbstverständlich, als Gründungsmitglied den Freundeskreis der 'Räuber' mit zur Welt zu bringen. Genau so selbstverständlich sind meine Frau und ich Abonnenten der 'Räuber'-Konzerte."

Theodor Schmidt (Beigeordneter u. Stadtkämmerer a.D. und Schatzmeister des Vereins zur Förderung der Kultur in Gummersbach und Mitgründer des Freundeskreises der "Räuber")

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"'Die Räuber' - eine Wonne für jeden Kritiker! Denn hier ging es nie um laienhaften Chorgesang, sondern stets um Professionalität, obwohl alle Chormitglieder Laien waren. Aber Gus Anton formte und bildete jede Stimme aus, komponierte speziell für die stimmlichen Möglichkeiten dieses Chors, wusste ihn zu motivieren. Fast 30 Jahre habe ich diesen Chor kritisch begleitet und mich niemals – nicht ein einziges Mal, - 'quälen' müssen bei der Formulierung der Rezension. Das Lob war bei jedem Konzert berechtigt und kam mir aus vollem Herzen.“

Gisela Kind (Kultur-Journalistin und Wegbegleiterin des Chors)

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"1970, als ich nach Gummersbach kam, waren 'Die Räuber' schon eine angesehene Institution. Sie stellten dem sportlichen Nimbus der Handballer einen bemerkenswerten Beitrag zur Seite. Bald mochte ich 'Die Räuber' sehr und mag sie noch heute: Freundliche, kultivierte, engagierte Männer, immer für Anliegen der Stadt ansprechbar. Ohne 'Die Räuber' wäre Gus Anton, der dann für das kulturelle Leben der Stadt viel bedeutete, nicht für Gummersbach gewonnen worden. Wie hätte die Stadt die Tollkühnheit aufbringen sollen, ohne indigene künstlerische Leistungen, wie sie 'Die Räuber' erbrachten, ein Theater zu bauen?
Gerade jetzt, wo die Mittel knapp sind, kann man nur hoffen, dass 'den Räubern' die Freude an der Musik erhalten bleibt und das Bewusstsein, wie wichtig sie für Apollon und die Musen in Gummersbach sind."

Albrecht Menke (Stadtdirektor a.D. und "Räuber"-Freund)

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"Ganz herzlichen Glückwunsch! Es ist schon etwas Besonderes! Am Anfang war es nur ein Häuflein Idealisten, aber mit einem festen Glauben an eine kulturelle Zukunft. Inzwischen aber aus dem Kulturkreis unserer Heimat nicht mehr wegzudenken. Alljährlich werden zu den Veranstaltungen neue Ideen geboren. Hat man doch inzwischen das Gefühl, hier sind Profis am Werk. Auch die zum festen Programm gehörenden Chor-Reisen sind vorbildlich organisiert. Mein Respekt gilt nicht nur denen, die auf der Bühne stehen, sondern auch den Personen, die einen professionellen Standard ehrenamtlich vollziehen. Freuen wir uns auf das neue Jahrzehnt mit einem weiterhin dynamischen und jung im Denken bleibenden Vorstand!"

Herbert Herling (Mitglied des Freundeskreises der „Räuber“)

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"50 Jahre Männergesang auf hohem Niveau ist Grund genug für Sänger und Freundeskreis, dankbar Rückschau zu halten. Singen ist Wellness für die Seele! Seit Gründung bin ich Mitglied im Freundeskreis und dankbar für großartige Konzerte und wunderschöne Reisen und Feste. Ich freue mich auf viele weitere Jahre mit den 'Räubern' und hoffe, dass sie weiterhin ein wichtiger Kulturträger unserer Heimat bleiben."

Horst Rau (Ehemaliger Vorstand der Volksbank und Mitgru?nder des Freundeskreises der „Räuber“)

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"Die Gründung des 'Räuber'-Chors habe ich indirekt während meiner Lehrzeit bei Steinmüller (1957 bis 1960) miterlebt und die Entwicklung mit großem Interesse verfolgt. Wenn es meine Zeit zuließ, habe ich ihn auf Reisen, z.B. nach Rhodos oder St. Petersburg, mit Begeisterung begleitet. Und wenn ich sage, dass ich mit dem Chor alt geworden bin, dann beziehe ich das auf meine Person und einzelne Aktive, auch auf den Klangkörper als solchen (die alten Stradivaris sind die besten Violinen), nicht aber darauf, dass das Repertoire und die Art der Darbietung nicht mehr en vogue seien. Der Chor ist ein musikalisches Highlight unserer Region und über diese hinaus bekannt. Er ist der musikalische Repräsentant des Oberbergischen.“

Heinz Ferchau (Förderer und Mitglied des Freundeskreises)

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"Über zwei Jahrzehnte bin ich Mitglied im Freundeskreis aber schon vorher Fan des Chors. Viele Konzerte unserer 'Räuber' haben meine Frau und ich in all den Jahren genossen. Besondere Höhepunkte waren die gemeinsame Fahrt in unsere Partnerstadt Burg mit dem dortigen Kirchenkonzert und unvergesslich die Reise nach Andalusien und die Konzerte in den Kathedralen von Cordoba, Sevilla und Granada (mit dem Besuch der Alhambra). Die Krone aber setzte allem der spontane Gesang von Trink- und Volksliedern auf öffentlichen Plätzen auf, zu dem die Sänger immer schnell von beifallsfreudigem einheimischem Publikum umgeben waren. Möge uns die Zukunft noch viele genüssliche Erlebnisse mit der unvergleichlichen Chormusik bescheren, und mögen unsere 'Räuber' auch dann noch bestehen und Mitmenschen erfreuen, wenn wir in weiteren 50 Jahren nicht mehr zu ihren Bewunderern zählen."

Manfred Jost (Freund des Chors und Freundeskreismitglied)

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"Säch mie, met wat föer Lühen de te daun häs, un eck säe die, wä de bis! Dat es doch kloor as dicke Tinte: eck sie en 'Räuber', en Schliekefänger, mools en schrooh Mensche, joo, awer en Tränendier sie eck nich. Leiwe 'Räuber', et sind et Schold. Et es, wie et es, un et es chutt. Et danke Ink düchdich. Eck chratteliere Ink van chanzem Herten tam Fuffzichjöhrigen! Inke Friedchen"

Erika Fischer-Linder (Gummersbacher Mundart-Autorin und als "Friedchen" 25 mal im Silvester-Programm der "Räuber" dabei)

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"Als Sangesbruder, 'Räuber'-Freund und Mitglied im Freundeskreis bin ich dem Quartettverein und seinem Dirigenten seit vielen Jahren musikalisch und freundschaftlich verbunden. Durch die vielen gemeinsamen Auftritte der 'Räuber' mit dem Konzertchor Oberberg (dem früheren Theaterchor) ist über den Gesang hinaus eine aufrichtige Männerfreundschaft entstanden. Ich gratuliere dem Jubiläumschor und wünsche Sängern und Chorleiter von Herzen Gottes gutes Geleit und einen erfolgreichen musikalischen Fortbestand."

Hans-Kurt (Haku) Braeucker (Vorsitzender des Stadtverbands der kulturtragenden Vereine in Gummersbach und Freundeskreismitglied)

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"Als Kultur- und Musikinteressierter habe ich die Entwicklung des Chors stets verfolgt und war als Neustädter immer ein bisschen neidisch, dass in Gummersbach ein so kreativer und begabter Mensch wie Gus Anton Kulturbeauftragter der Stadt war, der auf vielen Ebenen dem Gummersbacher Kulturleben Antrieb, Ansehen und Anerkennung verschafft hat.
Dass er sich nach dem Ausscheiden aus den Verwaltungsräumen der Stadt nicht aufs Altenteil zurückgezogen hat, sondern weiterhin das Symphonie-Orchester des Kreises leitet, das durch ihn ja erst sein eigentliches Gesicht erhalten hat, und natürlich seinen 'Räubern' als Komponist und
Dirigent das Charakterbild und Niveau hoffentlich noch lange prägen wird, das nötigt mir Hochachtung ab und erfüllt mich mit Dank; denn er und seine Musiker (Orchester- wie Chormitglieder) haben die Kulturlandschaft im Oberbergischen und darüber hinaus reicher gemacht.
Mein Glückwunsch gilt natürlich aus gegebenem Anlass den 'Räubern' mit einem herzlichen 'Ad multos annos'! Ihr seid eine unwahrscheinlich erfolgreiche 'Räuber'-Bande, die unermüdlich Schätze der Musik ausgegraben und jedermann zugänglich gemacht hat."

Herbert Heidtmann (Ex-Landrat und Mitglied des Freundeskreises der "Räuber")